Das kalte Herz | Projektbeschreibung Auditive Gestaltung eines Bühnenraums (SS2010)
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James Sutherland hat, in Zusammenarbeit mit den Professoren Bruno Friedmann und Robert Eikmeyer, dazu ein Konzept entwickelt. Die Geschichte soll nur mit Tänzen der Ballettart, interaktiver Musik und interaktiven, visuellen Effekten erzählt werden. Sprechrollen sind keine vorgesehen. Interaktiv, weil die Tänzer während der Vorführung durch ihre Handlung teilweise die Musik und die visuellen Effekte beeinflussen. Um das zu erreichen wurden an der Hochschule Furtwangen zwei Projektgruppen gegründet. Die eine Projektgruppe, die sich Audiospace nennt, beschäftigt sich dabei um den auditiven Bereich. Das wäre der Raumklang (Verräumlichung) und die Musikumsetzung. Die andere Projektgruppe,ProsceniumInteractive beschäftigt sich mit dem visuellen Teil des Bühnenbildes. AudiospaceDas hier ist nun die offizielle Webseite der Projektgruppe Audiospace. Die Projektgruppe hat sich in der Vergangenheit mit Trackingsystemen beschäftigt, deren Daten wir zur interaktiven Steuerung nutzen. Dabei wird Kameratracking, Tanzmattentracking und die Nintendo Spielekonsolesteuerung, bekannt unter Wii- Mote, verwendet. Vor allem die Wii- Mote hat es der Gruppe sehr angetan. Den die Wii- Mote (Abbildung unten) erkennt die Position in der sie sich befindet. Wenn man die Position verändert, neigt, schwenkt oder dreht, gibt sie über Bluetooth, diese Daten an den Computer weiter. Der Computer verwendet die Daten, um sie, mit unseren eingestellten Intervalle, zu kontrollieren, um die Anwenderfreundlichkeit zu verbessern. ![]() Die Realisierung der Verräumlichung und die Veränderung der Musik findet mit der Software MaxMSP, von Cycling74, statt (dieser Link führt an ihre offizielle Webseite). Mit MaxMSP kann man, unter anderen, Datensätze miteinander verknüfen, anpassen und andere Elemente mit neuen Daten steuern. So ist es Möglich mit MaxMSP die Neigung der Wii, als Beispiel, mit der Lautstärke eines Liedes zu verknüpfen. Tut man das reagiert die Laustärke der Musik auf die Neigung der steuernden Hand. Statt der Lautstärke kann man aber auch andere Effekte einbinden. Und da gibt es ja bekanntlich eine große Auswahl. Dabei kamen auch die Tanzmatten (Abbildung unten) zum Einsatz. Mit den druckempfindlichen Matten konnte man den Eingangssignal gewollt dämpfen. So lange, bis es zu einem Overflow führt und ein Herzschlagsound zum rasen bringt, was ein Element des Bühnenstückes ist. Auch ein Element des Bühnenstückes ist das Kameratracking. Diese Positionsdaten werden von uns genutzt, um die Geschwindigkeit eines auditiv, erzeugten Sturms zu verändern. Angepasst an die Geschwindigkeit des aufführenden Tänzer. ![]() Proscenium InteractiveDie Gruppe, die sich mit dem visuellen Teil beschäftigt hat, nennt sich, wie schon erwähnt, Proscenium Interactive. Dieser Link führt sie auf die Facebookseite der Projektgruppe, wo man nochmal nachlesen kann, womit sie sich beschäftigt haben und wer daran beteiligt war. Und der folgende Link: You Tube Verknüpfung, führt sie auf die YouTube Seite der Projektgruppe. Man sieht darin die Probe und Abnahme von James Sutherland unserer gemeinsamen Installation. © 2010 Verbundlabor.de - Hochschule Furtwangen |
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